Energie- und Umweltstrategien

 

E·S·T bietet Ihnen Strategieberatung und Konzepte für Energiewirtschaft, Versorgung, Entsorgung und Umweltschutz an. Wir arbeiten mit Energie - und machen auch Sie fit für den Wettbewerb! 

 

 

Gasnetzzugangsmodell

Seit Februar 2006 ist ein diskriminierungsfreier Gasnetzzugang in Deutschland gem. § 20 Abs. 1 b EnWG von allen Gasnetzbetreibern zu gewährleisten. Die Grundzüge dieser Marktöffnung sind bereits im EnWG beschrieben. Das bisherige einzelfallbezogene und transaktionsabhängige Punkt-zu-Punkt Modell wird durch das so genannte Entry-Exit-Modell, was den Gastransport durch Einspeise- und Ausspeisevertrag regeln soll, abgelöst. Die Umsetzung eines funktionsfähigen Gasnetzzugangsmodells erfordert neben der Kooperation der Netzbetreiber (Stichwort: Kooperationsvertrag und Netzkopplung) auch die Lösung noch offener Fragestellungen zur vertraglichen, systemischen und prozessartigen Umsetzung dieses neuen Verfahrens. Zu vielen Themen des Gasnetzzugangs haben die Berater der E·S·T bereits Lösungsansätze entwickelt.

 

Anreizregulierung

Die Anreizregulierung ist das zentrale Thema der Energiemarktliberalisierung und wird kommen. Wahrscheinlich in der Festschreibung von Erlösobergrenzen (Revenue-Cap). Die erste Datenerhebung wurde bereits durchgeführt. Es ist daher an der Zeit, bereits jetzt das Thema pragmatisch anzugehen und genau zu schauen, welche Chancen und Vorteile für Sie in der Anreizregulierung stecken. Als Grundlage vorbereitender Handlungen ist die Erstellung einer sachanlagenbezogene Kosten- und Leistungsrechnung notwendig. Nur die vollständige Transparenz aller Kosten und Erlöse erlaubt es, die eigene Kostensituation gegenüber den Regulierungsbehörden zweifelsfrei darzulegen und höhere Renditen zu erwirtschaften. Denn trotz des aufkommenden Kostendrucks bestehen nach wie vor Möglichkeiten, seine Netzbetriebskosten geltend zu machen.

Hierzu hat E·S·T bereits Vorarbeit geleistet und ein Wissenspaket geschnürt. Im Rahmen eines Inhouse-Seminars geben die Berater von E·S·T praxisorientierte Informationen und Hilfestellungen für die Umsetzung. Mit diesem gebündelten Wissen setzen Sie die Anreizregulierung beschränkt auf das Wesentliche und kostenoptimiert um:

 

  • Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen der Anreizregulierung
  • verursachungsgerechte Kosten- und Erlöserfassung u. a. Löhne / Gehälter, Material, BGA, Sachanlagevermögen
  • risikoorientierte Strukturierung der Versorgungsanlagen
  • nachhaltige Investitions- und Instandhaltungsplanung
  • organisatorische Erfordernisse u. a. Arbeitsvorbereitung, Risikomanagement, Berichtswesen
  • strategische Fragestellungen u. a. Eigenleistung vs. Fremdvergabe, Kooperation

Den kostenlosen Brennpunkt Anreizregulierung senden wir Ihnen gerne zu.
Sprechen Sie Thomas Daun an.

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Regulierungsmanagement

E·S·T bietet Energieversorgungsunternehmen seit vielen Jahren umfassende und kompetente Unterstützung bei allen im Energiemarkt auftretenden Fragestellungen. Insbesondere seit der Liberalisierung hat sich der Wissensbedarf auf Versorgerseite vervielfacht. Hierbei kann E·S·T Sie durch einen aktuellen und fundierten Know-how-Transfer unterstützen. Unsere Beratungsleistungen umfassen dabei im Bereich Regulierungsmanagement:

  • Kalkulation der Netzentgelte Strom und Gas
  • Kalkulation von Mess-und Abrechnungsentgelten
  • interne strategische Analyse der Kosten und Erlöse
  • Überwachung der Veröffentlichungspflichten hinsichtlich regulierungsrelevanter Informationen
  • Umsetzung aller Unbundling-Vorgaben (buchhalterisch, informationell, operationell)
  • Erstellung von Gleichbehandlungsprogrammen

E·S·T hat zum Thema Regulierungsmanagement einen Leitfaden erstellt, der wir Ihnen gerne zusenden. Sprechen Sie Thomas Daun an.

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 Energiewirtschaftliche Beratung

  • strategische und wirtschftliche Positionsbestimmung des EVU
  • Ermittlung von Lastprofilen
  • Kostenstellen- / Kostenträgersysteme
  • Verhandlungen mit Behörden und Energielieferanten
  • Genehmigungen

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Wirtschaftlichkeitsberechnungen

  • Sachzeitwertermittlungen
  • Erfolgsvorschauberechnungen/ Ertragswertermittlungen
  • Wertermittlungen bei Netzübernahmen
  • Unternehmensbewertungen (Due Dilligence)
  • Exkurs: Liberalisierung und Netzübernahme - geht das?

Jawohl - es geht, um die Antwort gleich vorweg zu nehmen! Und die Prüfung einer Netzübernahme nach Ablauf des Konzessionsvertrages ist heute so aktuell wie je. Die Regeln des liberalisierten Energiemarktes haben nämlich nicht ausschließlich ein niedrigeres "reines" Energiepreisniveau geschaffen, um Raum für staatliche (oder stattliche) Lückenfüller wie Ökosteuer, EEG, KWK-Zuschlag oder dergleichen zu schaffen, wie böse Zungen behaupten - nein, auch ganz entscheidende Regeln der Preisbildung sind heute transparenter denn je. Auch die Sorge, dass Strom- oder Gasnetze im Wettbewerbsmarkt nun nur noch ohne "Kunden" im früheren Sinne übergeben würden, hat sich in der Praxis bis heute als weitgehend unbegründet erwiesen. So konnte E·S·T in den letzten Jahren unter den neuen Rahmenbedingungen mehrfach Netzübernahmen begleiten - mit steigender Nachfrage im Gasbereich. So hat zum Beispiel die Stadt Oberursel die Gasversorgung in eigene Regie übernommen.  E·S·T hat die Stadtwerke seit den ersten Überlegungen bei den Netzbewertungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und den Verhandlungen begleitet. Seit dem 1. Januar 2003 kommt das Gas nun aus eigenen Leitungen.

Erfolgreich gestaltet sich auch die zum 1. Januar 2002 erfolgte Übernahme der Gasversorgung in der Stadt Engen im Hegau. Hier kann der Geschäftsführer der Stadtwerke nun auf das erste vollständige Geschäftsjahr zurückblicken. Und das Jahresergebnis? "Liegt genau im Bereich der E·S·T-Prognose", was uns natürlich mit einem gewissen Stolz erfüllt.

Nicht jedes Versorgungsnetz „rechnet sich", das zeigte die Vielzahl unserer Gutachten der vergangenen 15 Jahre. Doch gerade die Liberalisierung hat neue Gesichtspunkte in die Diskussion gebracht. Die Trennung von Netzbetrieb und Vertrieb, die Veröffentlichung von Netznutzungs- und Netzzugangsentgelten hat - auch wenn der wirkliche Wettbewerb beim natürlichen Monopol der Netze nur ansatzweise eingesetzt hat - neue Gesichtspunkte in die Übernahmediskussion gebracht. Darf der Netzkaufpreis über dem Ertragswert aus dem Netzbetrieb sein? Wie passen die Anforderungen des liberalisierten Marktes zum BGH-Urteil vom 16. November 1999? Eine neue Dimension an Fragen bei der Ertragswertermittlung! Sind die zu erwartenden Urteile des OLG Düsseldorf und danach des BGH unter den Bedingungen des neuen Energierechts noch anwendbar?

Wenn auch Sie Fragen zum Dschungel der Konzessionsverträge, Bewertungsfragen, Übernahmen und Verhandlungen im liberalisierten Markt haben, sprechen Sie Dr. Rainer Schön an.

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Energie- und Klimaschutzkonzepte 

  • Branchenenergiekonzepte
  • Kommunale und regionale Energieanwendungs- und Versorgungskonzepte
  • Lokale und regionale Klimaschutz- und CO2-Minderungskonzepte
  • Energieeinsparung und Kostensenkung im Bereich öffentlicher Gebäude
  • Industrie- und Gewerbekonzepte

·         Abwasser- und Klärtechnikkonzepte

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Umweltmanagement

  • Umsetzung der EG-Öko-Audit-Verordnung / DIN EN ISO 14001ff.
  • Durchführung der ersten Umweltprüfung (Schwachstellenanalyse)
  • Erarbeitung der Umweltprogramme
  • Aufbau eines Umweltmanagementsystems
  • Dokumentation (Umwelthandbücher)

 

Mitte März des Jahres 2002 ist die Novellierung des europäischen „Eco Management and Audit Scheme“ (EMAS) in Kraft getreten und wird als EMAS II weitergeführt. Zielsetzung der neuen Verordnung ist es, das Umweltmanagement für die Unternehmen praxisgerechter und damit auch attraktiver zu gestalten. Die wesentlichen Neuerungen sind:

Keine Teilnahmebeschränkungen - EMAS II steht allen Formen von Organisationen offen: z. B. Industrie, Handwerk, Stadtwerken, Krankenhäusern Die Anforderungen der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 an ein Umweltmanagementsystem sind jetzt Bestandteil von EMAS II. Einbeziehung auch indirekter Umweltaspekte, beispielsweise Verpackung, Transport, Umweltverhalten von Kunden und Lieferanten Stärkere Einbindung der MitarbeiterInnen erhöht Identifizierung und führt zu Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen. Öffentlichkeitswirksames EMAS-Logo zur Förderung des Umweltimages in der Bevölkerung zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen .

Die Vorteile für Ihr Unternehmen liegen auf der Hand. Durch den umfassenden betriebsbezogenen technisch-organisatorischen Umweltansatz liefert EMAS II einen wesentlichen Beitrag zur Organisations- und Rechtssicherheit und damit zur Entlastung der Geschäftsleitung von haftungs- und strafrechtlichen Risiken. Arbeitsabläufe werden transparent gemacht, Gefährdungen minimiert und Zuständigkeiten eindeutig festgelegt. Hieraus können sich auch Kostenvorteile bei Versicherungsprämien und bei der Kreditvergabe ergeben. Speziell für die technischen Bereiche von Versorgungsunternehmen ist mit der Einführung von EMAS II bereits ein großer Teil des Risikomanagements (KonTraG) erarbeitet. Durch die Einbeziehung der MitarbeiterInnen erhöht sich die Akzeptanz für den Umweltschutz und das Kostenbewußtsein wird geschärft. Unternehmen, die erfolgreich an EMAS II teilnehmen, werden verstärkt in den Genuß von Verwaltungserleichterungen kommen. Bereits jetzt gewähren einzelne Bundesländer Erleichterungen bei der staatlichen Umweltüberwachung, ohne daß Umweltstandards gelockert werden.  

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Umsetzung CO2-Emissionshandel

·         Erstellung und Fortschreibung eines Emissionskatasters (Anlagen („Emissionsquellen"), Brennstoffe, Emissionen nach Art und Menge) mit der Standardanwendung (Softwaretool RISA)

·         Anerkennung frühzeitiger Emissionsminderungsmaßnahmen („Early Actions") durch die zuständige Behörde

·         Ermittlung, Vergleich und wirtschaftliche Bewertung von Emissions-Reduzierungsalternativen.

 

Grundlagen - und Systemanalysen

  • Marktstudien
  • Realisierungsstudien
  • Forschungsstudien

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F & E-Leistungen

  • Regenerative Energien in Kommunen und Industrie
  • Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis biogener Brennstoffe
  • Ökologisch verträgliche Energieversorgung in Neubaugebieten
  • Energie-Controlling und Umsetzung von rationeller Energieverwendung in der Industrie
  • CO2-Minderungspotentiale in der BRD
  • Typisierung von Kraftwerken in der BRD
  • Ermittlung von Emissionsfaktoren zur Herstellung von Materialien
  • Investitionsermittlung und Erstellung von Materialanalysen für Anlagen der Energieversorgung

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Inhouse-Seminare

Wenn Sie unsere Berater einmal persönlich kennen lernen möchten, nutzen Sie gerne unser Angebot an Seminaren. Im Rahmen von ein- bis zweitägigen Workshops in Ihrem Hause diskutieren unsere Fachleute mit Ihnen die wesentlichen Aufgaben und Schwierigkeiten aktueller Themen. Gemeinsam erarbeiten wir ein auf Ihre Belange abgestimmtes strategisches Umsetzungskonzept. Folgende Inhouse-Strategieworkshops haben wir in unserem Angebot:

  • Regulierungsmanagement
  • Anreizregulierung
  • Unternehmensstrategie
  • Risikomanagement
  • Immobilienmanagement

Haben Sie Interesse an weiteren Themen? Sprechen Sie uns an!

 

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